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Gestaltung elektronischer Datenkommunikationssysteme in Logistiknetzen

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Stefan Henkel

«Electronic Data Interchange» (EDI) als zwischenbetriebliche Kommunikationsform für den Austausch von codierten Informationen mit spezifizierbarer Semantik wird seit vielen Jahren erörtert und angewandt. Trotz vielfältiger ökonomischer und technischer Triebkräfte stagniert das EDI-Wachstum. Verschiedene Autoren sprechen bereits davon, daß der EDI-Einsatz sich nicht wie erwartet durchsetzen konnte. Intention der Arbeit ist es, einen Beitrag zur Überwindung dieser Stagnationsphase zu leisten. Neben einer Erörterung von Zielen, grundlegenden Gestaltungsformen und Anwendungsfeldern des EDI-Einsatzes in logistischen Netzwerken werden Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile verschiedener EDI-Standards analysiert. Im Mittelpunkt des konzeptionellen Teils steht die Entwicklung einer Gestaltungsmethodik. Diese soll Anwendern beim Aufbau von EDI-Systemen helfen, die aus Sicht der Unternehmen jeweils ganze Geschäftsprozesse umfassen.
Aus dem Inhalt: Strukturierung der Ziele, Anwendungsfelder und grundlegende Gestaltungsformen von zwischenbetrieblichen Kommunikations- und Informationssystemen in Logistiknetzen, insbesondere von EDI-Systemen - Analyse der Nutzenpotentiale und Implementierungshemmnisse des EDIFACT-Standards - Entwicklung einer systematischen Gestaltungsmethodik für die ganzheitliche Planung EDI-gestützter Kommunikationssysteme in Logistiknetzen und für die erfolgreiche Bewältigung der EDIFACT- und der Systemintegrationsschwelle.