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Geräusche und Film

Materialbezogene und darstellerische Aspekte eines Gestaltungsmittels

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Harald Wolff

Während Publikationen seit den Anfängen des Tonfilms fast ausschließlich die visuelle Seite dieses Mediums beleuchteten, widmet sich dieser «Lauschangriff» explizit einer bislang unbeachtet gebliebenen Komponente der Tonspur: den Geräuschen. Ziel der Untersuchung ist es, der filmischen Gestaltungspraxis und der Filmtheorie eine Grundlage zum differenzierten Umgang mit Filmgeräuschen zu verschaffen. Der Verfasser bietet Definitionen der grundlegenden Fachausdrücke, eine Materialsammlung und Systematisierungsvorschläge. Es wird gezeigt, daß die geräuschliche Komponente des Films keine variationslose Größe ist, kein bloßes Abbild der vorfilmischen Realität. Im Gegenteil, es handelt sich hierbei um ein seriöses Gestaltungsmittel, das eine Vielzahl von Darstellungsmitteln und Funktionsmöglichkeiten bereithält.
Aus dem Inhalt: Geräusche als Schallereignis - Geräusche als Hörereignis - Bedeutungen vorfilmischer und filmischer Geräusche - Klassifizierungsansätze - Darstellungsmittel - Funktionen filmischer Geräusche.