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Aufbauende Zerstörung

Zur Paradoxie des Geschichts-Sinns bei Franz Kafka und Thomas Pynchon

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Doris Kolesch

Die Studie untersucht die Destruktion traditioneller Romanstrukturen in Franz Kafkas Das Schloß und Thomas Pynchons The Crying of Lot 49. Beide Autoren reagieren auf einen problematisch gewordenen Geschichtsbegriff. «Geschichte» galt seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert als sinnhafte Form der Erlebnisverarbeitung und als Muster individueller wie kollektiver Welterfahrung. Diese Konzeption jedoch ist für den modernen Schriftsteller Franz Kafka (1883-1924) so obsolet geworden wie für den postmodernen Autor Thomas Pynchon (*1937).
Aus dem Inhalt: Zur Konstruktion des Geschichts-Sinns in der Moderne - Zur Destruktion des Geschichts-Sinns bei Franz Kafka und Thomas Pynchon - Das Schloß - Kaleidoskopische Splitter einer Geschichte - The Crying of Lot 49 - Kreative Paranoia gegen den Fernsehapparat der Geschichte.