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Sartres Ontologie und die Frage einer Ethik

Zur Vereinbarkeit einer normativen Ethik und/oder Metaethik mit der Ontologie von "L'être et le néant</I>

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Uwe Töllner

«Alle menschlichen Handlungen sind gleichwertig», so eine Aussage von Sartre in seinem ontologischen Hauptwerk Das Sein und das Nichts. Ist Sartres Ontologie überhaupt mit einer Ethik vereinbar? Diese Frage steht zudem im Kontext des Problems, wie Sartre nach dem Verlust der objektiven Werte seine politischen Handlungen legitimieren konnte. In einer detaillierten Analyse der Ontologie Sartres zeigt Töllner, dass diese Ontologie Ethik erlaubt, jedoch bestimmte Einschränkungen für die Ethik impliziert. Dadurch leistet das Buch auch einen Beitrag zur allgemeinen Ethik-Diskussion. Methodisch wurde Wert darauf gelegt, Sartre nicht - wie zumeist - nur mit seinen eigenen Worten zu wiederholen, sondern Bedeutungen und Analysen für unklare Begriffe und Aussagen zu finden.
Aus dem Inhalt: Sartres Theorie des Für-Sich als Mangel - Interpretation einiger angeblich pessimistischer und nihilistischer Aussagen Sartres - Vereinbarkeit von Sartres Werttheorie mit einer Ethik - Vereinbarkeit der Freiheitstheorie mit einer Ethik - Vereinbarkeit der Ablehnung der Unaufrichtigkeit mit einer Ethik.