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Harmonisierungsprobleme bei der Umsetzung der EG-Richtlinie 87/102 über den Verbraucherkredit

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Corinna Ritz

Handelshemmnisse, die durch unterschiedliche Rechtsvorschriften in den einzelnen Mitgliedstaaten der EU verursacht werden, können durch Harmonisierung der Rechtsvorschriften beseitigt werden. Dazu sieht Art. 189 Abs. 3 des EU-Vertrags den Erlaß von Richtlinien vor, die die Mitgliedstaaten umzusetzen haben. Anhand der Verbraucherkreditrichtlinie und den nationalen Verbraucherkreditgesetzen in England, Frankreich, Italien und Deutschland zeigt die Arbeit, daß auch nach der Richtlinienumsetzung Handelshemmnisse bestehen bleiben. Anschließend wird anhand konkreter Beispiele aus den Verbraucherkreditgesetzen untersucht, wie das Fortbestehen solcher Beeinträchtigungen bei der Umsetzung von Richtlinien vermieden werden kann. Die Arbeit spricht sich für den Erlaß detaillierter Richtlinien aus.
Aus dem Inhalt: Die französische Loi Scrivener I von 1978 - Der britische Consumer Credit Act von 1974 - Das deutsche Verbraucherkreditgesetz - Die italienische Regelung des Verbraucherkreditrechts durch das Gesetz No 142 von 1992 - Die Auswirkungen verschiedener nationaler Verbraucherkreditgesetze auf die Marktfreiheiten des EGV - Die Regelung des Einwendungsdurchgriffs.