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Poetisierte Naturwissenschaft

Zur Rezeption naturwissenschaftlicher Theorien im Werk von Botho Strauß

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Jürgen Daiber

Der englische Schriftsteller C.P. Snow prägte 1959 den Begriff von den «zwei Kulturen». Er besagt, daß sich in unserer wissenschaftsorientierten Welt eine deutliche Kluft aufgetan hat zwischen einer naturwissenschaftlich-technischen und einer geisteswissenschaftlichen Denkweise. Die Literatur der Moderne beginnt verstärkt, diese Trennung zwischen Natur und Geist durchlässig zu machen. Musil, Benn, Dürrenmatt und nicht zuletzt Botho Strauß sind Autoren, die zunehmend Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaft in ihr Schreiben integrieren. Diese Arbeit geht diesen Spuren nach. Sie untersucht die Rezeption naturwissenschaftlicher Theorien im Werk von Botho Strauß. Anhand einer eingehenden Analyse der Straußschen Texte zeigt der Autor, mit welchen literarischen Mitteln Strauß Verknüpfungen zwischen Kunst und Naturwissenschaft herstellt.
Aus dem Inhalt: Die Chaostheorie bei Botho Strauß - Kosmologische Theorien im Werk von Strauß - Physikalische und zyklische Zeit - Die Rolle der Gentechnik - Das Fragment als Ausdruck der Doppelbindung des Denkens.