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Arbeitsangebotsverhalten von Frauen in den USA und der Bundesrepublik Deutschland

Vergleichende Analysen anhand von Haushaltspanel-Daten

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Gerd Hassel

In der Bundesrepublik Deutschland und vor allem in den USA nahm die Frauenerwerbstätigkeit in den 1980er Jahren stark zu. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Analyse der Determinanten des Frauenerwerbsverhaltens. Insbesondere wird untersucht, ob das effektive Arbeitsangebot von Frauen in beiden Ökonomien ausschließlich Ausdruck individueller Präferenzen oder auch arbeitsnachfrageseitig restringiert ist. Hierzu werden Individualdaten aus beiden Ländern getrennt für alleinstehende und verheiratete Frauen explorativen Analysen unterzogen, die Interpretationsspielräume bezüglich unterschiedlicher wirtschaftstheoretischer Erklärungsansätze eröffnen. Unterschiedliche institutionelle Rahmenbedingungen der Frauenerwerbstätigkeit in beiden Ländern werden explizit berücksichtigt.
Der Autor: Gerd Haßel wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Witten/Herdecke und Frankfurt am Main. Anschließend war er wissenschaftlicher Angestellter an der Professur für Statistik und Ökonometrie (Empirische Wirtschaftsforschung) der Universität Frankfurt. Seit 1996 ist er in der Bankbranche tätig.