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Karate-Do und Gewaltverhalten

Eine empirische Untersuchung über die Auswirkungen des Trainierens der Kampfkunst Karate-Do auf die Gewaltbereitschaft und das Gewaltverhalten der Trainierenden

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Karsten-Ingo Grabert

Die Arbeit untersucht das Gewaltverhalten von Karateka im Alltagsleben anhand empirischer Daten. Eine repräsentative Stichprobe aus dem Jahr 1992 ermöglicht einen Vergleich des aktuellen Gewaltverhaltens von Personen, die in Vereinen Karate trainieren, mit ihrem Verhalten vor Beginn des Trainings und mit dem Verhalten von Personen aus elf Vergleichsgruppen. Dabei wird auch untersucht, ob karatetypische Daten wie Trainingsdauer und Gürtelgraduierung das Gewaltverhalten beeinflussen, und mit welchen Merkmalen sich diejenigen charakterisieren lassen, die die stärkste Gewaltbereitschaft im Alltagsleben zeigen. Die Studie wird ergänzt durch Interviews mit elf teilweise international bekannten Karate-Do-Experten. Sie kommt zu dem Ergebnis, daß das Trainieren des klassischen Karate-Do Gewalt weder erzeugt noch fördert.
Aus dem Inhalt: Repräsentative Studie zu den Auswirkungen des Trainierens von Karate-Do auf das Gewaltverhalten der Trainierenden - Elf Interviews mit renommierten Karate-Do-Experten - Elf Vergleichsgruppen - Karatespezifische und persönlichkeitsbezogene Merkmale.