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Die Bedeutung des Frontalhirns beim Abwägen und Planen

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Angelika Lengfelder

Diese Studie untersucht motivations- und neuropsychologische Aspekte der Handlungssteuerung. Die Betrachtung des Frontalhirns als zentrale Kontrollinstanz im Handlungsprozeß wird hinterfragt und durch eine differenzierte Sichtweise ersetzt. Zwei Studien werden vorgestellt, deren Ergebnisse belegen, daß dem Frontalhirn bei bewußt kontrollierten Prozessen, so auch beim Abwägen in Entscheidungssituationen und beim deliberierenden Planen, eine entscheidende Funktion zufällt. Im Gegensatz dazu beeinträchtigen Stirnhirnläsionen die mittels Vorsatzbildung automatisierte Handlungsinitiierung nicht.
Aus dem Inhalt: Abwägen, festlegendes und deliberierendes Planen aus der Sicht der Motivations- und Neuropsychologie - Funktion des Frontalhirns bei bewußt kontrollierter im Gegensatz zu automatisierter Handlungssteuerung - Einfluß von Planungsstörungen auf das Abwägen in Entscheidungssituationen und die Handlungsinitiierung.