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Diana Ephesia

Ikonographische Studien zur Allegorie der Natur in der Kunst vom 16. - 19. Jahrhundert

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Andrea Goesch

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die ikonographische Entwicklung der antiken Fruchtbarkeitsgöttin Diana Ephesia, die seit ihrer Wiederentdeckung im 16. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert als Allegorie der Natur gedeutet wird. Das breite Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten der Figur ist bedingt durch das vielschichtige Wirkungsfeld der Natur, das Aspekte der Biologie, der Philosophie, der Kunst und des gesellschaftlichen Lebens gleichermaßen berührt. Die Bildprogramme, in die die Universalgöttin der Natur integriert wird, lassen sich in unterschiedliche Themeneinheiten strukturieren. Untersucht werden folgende Aspekte: das Verhältnis der Natura zum Menschen, das synkretistische Verschmelzen der Diana Ephesia mit Isis, das Verhältnis von Ars und Natura, Natura als politische Allegorie in der Französischen Revolution und schließlich Natura als Objekt naturwissenschaftlicher Studien und philosophischen Erkenntnisstrebens.
Aus dem Inhalt: Historische Voraussetzungen: Naturallegorien im Mittelalter - Die Wiederentdeckung der Diana Ephesia in der Renaissance - Natura und der Mensch - Diana Ephesia und Isis - Ars und Natura - Naturallegorien in der Bildsprache der Französischen Revolution - Natura als Objekt wissenschaftlicher Studien und philosophischen Erkenntnisstrebens.