Show Less
Restricted access

Jüdisches Vereinsleben in Hamburg bis zum Ersten Weltkrieg

Jüdisches Selbstverständnis zwischen Antisemitismus und Assimilation

Series:

Erika Hirsch

Die Arbeit behandelt am Beispiel des Hamburger jüdischen Vereinswesens Kontinuität und Wandel jüdischen Selbstverständnisses. Die Untersuchung erstreckt sich im wesentlichen auf den Zeitraum von ungefähr 1880 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges, bezieht aber auch die vorherige Geschichte dieses wichtigen Bestandteils regionalen jüdischen Lebens ein. Jüdische Vereine - Zusammenschlüsse also auf der Basis freiwilliger Mitgliedschaft - spiegeln in besonderer Weise wider, wie eine Minderheit im Spannungsfeld zwischen Integration und Ausgrenzung religiöse und soziale Bedürfnisse neben den etablierten Gemeindeinstitutionen artikuliert und in Handlungsstrategien umsetzt.
Aus dem Inhalt: Traditionelle Anliegen im alten jüdischen Vereinswesen - Vereine zur Unterstützung osteuropäisch-jüdischer Flüchtlinge - Jüdische Logen, Zionismus und der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens - Jüdische Turnvereine und Jugendbewegung - Die Vorkriegssituation und jüdische Vereine.