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Zweckmäßigkeit und Autonomie

im Zusammenhang mit den Versuchen Kants, die Gültigkeit des moralischen Gesetzes zu begründen

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Manuel Mendez-Burguillos

Die Verbindung zwischen Zweckmäßigkeit und Autonomie ist ein Grundproblem jeder Theorie der Moral. Zwecke eines rationalen Wesens, die nicht von ihm selbst bestimmt werden, relativieren den Begriff der Autonomie für ein solches Wesen, denn Autonomie scheint dann ein leerer Begriff zu werden. Diese Studie untersucht das Problem der Verbindung zwischen Zweckmäßigkeit und Autonomie in der Transzendentalphilosophie Kants. Ziel der Arbeit ist zu zeigen, daß in der praktischen Philosophie Kants - im Gegensatz zur Idee der Vernunft als Zweckrationalität - jede Form der Autonomie (auch die Autonomie des reinen Denkens) die autonome Bestimmung der eigenen (moralischen) Zwecke einschließt.
Aus dem Inhalt: Vollkommenheit, Dijudikation und Exekution: Der unbedingte Zweck als Zustand - Selbstbestimmung und Selbstorganisation - Die Deduktion des Sittengesetzes und das Problem der Autonomie der Vernunft - Die moralisch-praktischen Voraussetzungen der Transzendentalphilosophie.