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Die pastoralen Aufgaben der polnischen Kirche nach dem Ende des Kommunismus

Von der Volkskirche zur kirchlichen Communio

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Bernard Gonska

Mit dem Zerfall des Kommunismus in Polen stellt sich die Frage nach dem Platz und der Rolle der Kirche unter den geänderten sozialen und politischen Verhältnissen. Die letzten fünfzig Jahre haben in der Art der Seelsorge und in der gesamten polnischen Gesellschaft und Kirche positive und negative Folgen hinterlassen. Aufgrund der Dokumente der 2. gesamtpolnischen Plenarsynode analysiert der Autor die inneren und äußeren Bedingungen des Wirkens der Kirche in der kommunistischen Zeit und weist auf die Anknüpfungspunkte hin, die der moralischen und religiösen Erneuerung der Gesellschaft und der Kirche in Polen dienen können. Zentrale Feststellung dieser Arbeit ist: Die Kirche Polens ist eine Volkskirche, die jedoch viele Elemente und Eigenschaften einer Communio-Ekklesiologie hat, welche als gute Voraussetzung für die volle Rezeption und Verwirklichung des konziliaren Kirchenmodells als «Gemeinschaft von Gemeinschaften» angesehen werden können.
Aus dem Inhalt: Die 2. polnische Plenarsynode und ihre Arbeitstexte - Volkskirchliche Merkmale der polnischen Kirche - Der Klerikalismus in der polnischen Kirche und die Passivität der Laien - Formen der Pastoral in der Kirche Polens - Die Communio-Ekklesiologie und ihre pastorale Verwirklichung im polnischen Kontext.