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Die 'okkasionellen Ereignisverben' im Deutschen

Synchrone und diachrone Studien zu unpersönlichen Konstruktionen

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Susanne Näßl

Den Begriff 'okkasionelle Ereignisverben' (okkEV) hat Johannes Erben für die aktivische unpersönliche Konstruktion von normalerweise persönlich konstruierten Verben geprägt; z.B.: «es klingelt». Die Arbeit befaßt sich mit den Erscheinungsformen und -bedingungen dieser Konstruktion in der Gegenwartssprache und in den älteren Sprachstufen des Deutschen. Unter anderem kann gezeigt werden, daß zu den zentralen Gruppen von okkEV nicht nur die bisher bekannten «Licht- und Schallverben», sondern auch Bewegungsverben zu rechnen sind, und daß okkEV älter als bisher angenommen sind: Bereits im Althochdeutschen sind vereinzelte Belege nachweisbar.
Aus dem Inhalt: OkkEV im Neuhochdeutschen: Abgrenzung - Syntaktische Konstruktion - Semantische Gliederung der als okkEV auftretenden Verben - Durch okkEV bezeichnete Sachverhalte - OkkEV und Textsorten - OkkEV im älteren Deutsch (im Althochdeutschen, Mittelhochdeutschen und Frühneuhochdeutschen).