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Die Haftung bei Fortführung eines Handelsgeschäfts

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Volker Muschalle

Die handelsrechtlichen Haftungstatbestände der 25 und 28 HGB eröffnen ein seit jeher ungeklärtes juristisches Problemfeld. Die Arbeit unternimmt es daher im ersten Teil, die dogmatischen Grundlagen der 25 und 28 HGB herauszuarbeiten. Neben der Diskussion der herkömmlichen Auffassungen wird dabei ein besonderes Augenmerk auf die historische Entwicklung der Vorschriften gelegt. Hier zeigt sich, daß das Konzept des Gesetzgebers - entgegen teils heftiger Kritik - überzeugend ist, denn die Vorschriften stehen mit den Grundsätzen der allgemeinen Rechtsscheinhaftung im Einklang. Auf dieser Grundlage werden im zweiten Teil der Arbeit die wichtigsten Zweifelsfälle bei der Anwendung der 25 und 28 HGB erörtert; dabei zeigt sich, daß mit den Vorschriften schlüssige Ergebnisse zu erzielen sind.
Aus dem Inhalt: Die ratio der 25 I 1, 28 I 1, II HGB - Adressatenkreis der 25 und 28 HGB - Mängel des Übertragungsaktes - Die Unternehmensübertragung auf Zeit - Die Abgrenzung des 25 HGB von 28 HGB.