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Die Bedeutung der Charta der ökonomischen Rechte und Pflichten der Staaten von 1974 für die Schaffung einer neuen internationalen Wirtschaftsordnung

Eine normbildungstheoretische Untersuchung

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Eduardo Pastrana

Die Arbeit stellt die Bedeutung völkerrechtlicher Regelungen im Zusammenhang mit der Entwicklungsförderung dar. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Charta der ökonomischen Rechte und Pflichten der Staaten von 1974, deren Prinzipien nach wie vor bestehen, auch wenn ihre Entstehung schon Jahre zurückliegt. Die Charta ist als Resolution der UN-Generalversammlung juristisch nicht verbindlich. Dargelegt wird hier ihre Bedeutung als Verhaltenskodex im internationalen Normbildungsprozeß in bezug auf die Schaffung einer neuen internationalen Wirtschaftsordnung. Aus normbildungstheoretischer Sicht wird analysiert, inwieweit solche Resolutionen die Staatenpraxis beeinflussen und zur Weiterentwicklung des Völkerrechts beitragen können.
Aus dem Inhalt: Entstehung und Bedeutung der Charta der ökonomischen Rechte und Pflichten der Staaten von 1974 - Normbildungstheoretische Aspekte der Charta von 1974.