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Metaphern des Mißlingens

Amerikanische Dokumentarfotografie der sechziger und siebziger Jahre zwischen Konzeptkunst und Gesellschaftskritik

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Pia Neumann

In den sechziger Jahren wurde das Medium Fotografie in Amerika als Ausstellungs- und Sammlungsgegenstand erstmals von etablierten Kunstinstitutionen akzeptiert und damit zur legitimen Kunstform. Auffallend ist, daß sich dieser Kunstbegriff von Fotografie nahezu ausschließlich an dokumentarischen Formen festmacht. Anhand der Besprechung der Arbeiten von Robert Frank, Garry Winogrand, Lee Friedlander und William Eggleston wird gezeigt, wie sich aus der Ausstellungspolitik des Museum of Modern Art in New York ein dominanter Kanon künstlerischer Dokumentarfotografie formte, der auch durch eine modernistische Fotografietheorie gestützt wurde. In diesem Kontext werden auch institutionelle und ästhetische Gegenpositionen zum MoMA Kanon untersucht, sowie Traditionen der künstlerischen und dokumentarischen Fotografie in den USA rekonstruiert.
Aus dem Inhalt: Amerikanische Fotografie des 20. Jahrhunderts - Dokumentarfotografie - Kunstfotografie - Sechziger Jahre - Siebziger Jahre - Walker Evans, Robert Frank, Garry Winogrand, Lee Friedlander, William Eggleston, John Szarkowski - Museum of Modern Art, N.Y. - Alfred Stieglitz.