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Mutter, Missionarin, Meisterin: Der Beruf der Lehrerin in Italien von 1860 bis 1914

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Susanne Wilking

Die Lehrerinnen waren unter den berufstätigen Frauen in Italien etwas Besonderes: Sie waren die ersten Frauen im öffentlichen Bildungswesen, sie absolvierten eine mehrjährige Berufsausbildung und sie gingen einer nichtproletarischen Arbeit außerhalb des eigenen Hauses nach. Ihr Einkommen sicherte ihnen eine vom Mann unabhängige Existenz. Diese Berufsmerkmale ermöglichten ihnen, sich als Frauen neue Freiräume zu erschließen. Sie waren aber auch gezwungen, sich den herrschenden Frauenidealen, wie Mütterlichkeit und missionarischem Dienst an der Gesellschaft, zu unterwerfen.
Aus dem Inhalt: Der Berufs- und Lebensalltag von Lehrerinnen in Italien seit der Mitte des 19. Jahrhunderts - Das Organisationswesen der Lehrerinnen und ihr Kampf um das gleiche Einkommen wie das der männlichen Kollegen.