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Ideologie und Programmatik im spanischen Faschismus der Zweiten Republik

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Manfred Böcker

Die Studie analysiert anhand der in der internationalen Faschismusforschung etablierten Parameter die Ideologie und Programmatik der faschistischen Bewegungen der Zweiten Republik in Spanien. Hierbei ist nicht nur die Falange von Interesse. Auch kleinere faschistische Organisationen, die ihrer Gründung vorausgingen, sind von Belang. Die einzelnen Bereiche der faschistischen Ideologie werden vor ihrem politischen, sozialen und geistigen Zeithintergrund untersucht. Bei dieser Analyse bildet die Frage nach der Haltung der Faschistischen Organisationen zu den verschiedenen Facetten der Modernisierung einen besonderen Schwerpunkt. Abschließend wird das Problem der Kontinuität zwischen der faschistischen Ideologie der Zweiten Republik und dem autoritären Regime Francos skizziert.
Aus dem Inhalt: Organisierter Faschismus in der Zweiten Republik - Dekadenz und Wiedergewinnung der Tradition - Nationalismus - Antiliberalismus - Das Bekenntnis zum totalitären Staat - Wirtschaftliche Vorstellungen - Der Korporative Staat - Die Nationalisierung der Massen - Gewalt und Faschismus - Zwischen 'Katholizismus' und 'Katholizität' - Der Falangismus und die Emanzipation der Frauen - Das Verhältnis zu den faschistischen Bewegungen - Eine 'andere' Moderne für Spanien?