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Chaos und Ordnung in Samuel Becketts Romantrilogie

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Barbara Götz

Im Mittelpunkt der Analyse steht das Verhältnis von Chaos und Ordnung in der Romantrilogie Samuel Becketts. Seine frühen kritischen Schriften liefern die kunstphilosophische Grundlage für die Untersuchung der Romane. Eine Wende von Moderne zur Postmoderne markierend, spielt in Becketts Trilogie die Form im Verhältnis zum Inhalt eine veränderte Rolle. Deutlich zeichnen sich Strukturen ab, die die Trilogie nach einem dekonstruktiven Prinzip bestimmen. Die ästhetischen Prämissen von Becketts Kunst des Scheiterns werden in den Romanen literarisch umgesetzt. Postmoderne Denker wie Jacques Derrida oder Roland Barthes erweisen sich als Schlüssel zum Verständnis der Dekonstruktion des traditionellen Romans in der Trilogie. Angesichts der wissenschaftlichen Diskussion über Forschung und Chaos, liegt es nahe, aus kritischer Distanz Parallelen zu Becketts Form, die das Chaos zuläßt, anzudeuten.
Aus dem Inhalt: Becketts Ästhetik des Scheiterns - Joyce: Zyklisches Strukturmodell - Proust/Schopenhauer: Kunst und Erkenntnis - Eine Trilogie des Scheiterns - Molloy: Dekonstruktion des traditionellen Romans - Malone Dies: Tod des Erzählers - Grenzen des Erzählens in The Unnamable.