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Die französische Fusionskontrolle im Vergleich mit dem deutschen Recht

Eine Abhandlung im internationalen Kartellrecht

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Stephan Harbich

Mit der wachsenden Vernetzung der nationalen Märkte spielen grenzüberschreitende Zusammenschlüsse für die Möglichkeiten der Unternehmensentwicklung eine immer wichtigere Rolle. Damit wird die Einschätzung der jeweiligen rechtlichen Bedingungen von Zusammenschlüssen zur typischen Aufgabe der unternehmerischen Tätigkeit. Auch in Frankreich setzt sich das Wachstum von nationalen und internationalen Unternehmenseinheiten auf hohem Niveau fort, so daß die innerstaatliche Fusionskontrolle zu einem notwendigen Bestandteil des Wirtschaftsrechts wurde: Die Tätigkeit im Kontakt mit dem französischen Wirtschaftsrecht erfordert demnach Kenntnisse in der französischen Fusionskontrolle.
Die Studie stellt den französischen Weg und seine Auswirkungen auf die Regeln und Handhabung der Fusionskontrolle dar. Sie geht von den wirtschaftlichen, historischen und politischen Grundlagen aus, beschreibt die Entwicklung des Kartellrechts, gibt einen systematischen Überblick der Normen und des Verfahrens und wendet sich besonders den Fragen der Rechtsanwendung und dem Vergleich mit den deutschen Bestimmungen zu. Schließlich wird ein Fazit unter Beachtung der europäischen Rechtsangleichung gezogen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des Kartellrechtes in Frankreich - Materielle Voraussetzungen der Fusionskontrolle - Kompetenzen zum Auf- und Eingriff - Kontrollverfahren, Kontrollbehörde, Rechtsschutz - Die jeweiligen Konzepte der Fusionskontrolle in Frankreich und Deutschland - Fallpraxis der Wettbewerbsbehörden.