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Einmal Schule - immer Schüler?

Eine empirische Studie zum Lernverständnis Erwachsener

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Herbert Asselmeyer

«Lernen können» ist ohne Zweifel eine Schlüsselqualifikation. Doch wo lernen wir das Lernen? Erwachsene Lerner wurden in Intensivinterviews nach ihren «Subjektiven Lerntheorien» befragt. Die Ergebnisse - in Gruppendiskussionen von Experten bestätigt - sind ernüchternd: Lernen wird 'nur' auf Schule bezogen und als lehrerabhängiges Erledigungslernen gedeutet. Der selbsttätige Lerner - eine pädagogische Fiktion? In diesem Buch wird die These vertreten, daß wir in mehr als 10.000 Stunden Schule und Bildungsinstitutionen nicht das Lernen, sondern das Schülern lernen (Mogeln, Tricksen, Interesse vortäuschen, Überleben in einer Institution, Aufwandsminimierung usw.)
Diese Studie ist eine Herauforderung für alle Lehrenden in Schulen, Weiterbildung, Berufsbildung und Hochschulen.
Aus dem Inhalt: Begründung von Lernen als Wesensmerkmal von Menschen, Schlüsselqualifikation für die Zukunft und Auftrag von Bildungsinstitutionen - Empirische Erfassung der Kenntnisse zum Gegenstand Lernen in der Form «Subjektiver Lerntheorien» (Datenerhebung in Intensivinterviews; Validierung durch Expertendiskussionen) - Ausblick für weitere Forschungen und Anregungen, wie die Ergebnisse in Schulen und anderen Lernorten aufgegriffen werden können.