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Der Frachtvertrag in der «Ordonnance de la marine» von 1681

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Petra Buske and Jean-Christophe Morisset

Die Ordonnance de la marine von 1681, die unter dem Einfluß Colberts während der Regierung Ludwigs XIV. entstand, ist die herausragendste seerechtliche Kodifikation des 17. Jahrhunderts. Sie hat nicht nur die Gesetzgebung und die Rechtswissenschaft des 18. Jahrhunderts in Europa beeinflußt, sondern auch den Code de Commerce von 1807 geprägt. Dieses Gesetzeswerk hat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die europäische Handelsgesetzgebung maßgeblich beeinflußt. Trotz der allgemeinen bekannten Bedeutung der Ordonnance de la marine hat dieses Gesetz bislang keine rechtsgeschichtliche Einzelwürdigung erfahren. Diese Lücke versucht diese Arbeit für das Frachtrecht zu schließen.
Aus dem Inhalt: Die Arbeit untersucht die Arten und das Wesen des Frachtvertrages, die Rechte und Pflichten des Schiffers sowie die vorzeitige Beendigung des Frachtvertrages und die Unmöglichkeit der Reisedurchführung. Sie schließt mit einem Vergleich der Ordonnance de la marine mit dem Schwedischen Seerecht von 1667, der Rotterdamer Ordonnantie von 1721 und dem Preußischen Seerecht von 1727.