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Niccolò Piccinni: Catone in Utica

Quellenüberlieferung, Aufführungsgeschichte und Analyse

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Wolfram Ensslin

Die Werke Niccolò Piccinnis, eines der produktivsten Opernkomponisten des 18. Jahrhunderts, führen heutzutage ein Schattendasein. Die meisten seiner Opern befinden sich in zum Teil schwer zugänglichen Bibliotheken. Die gründliche Quellenuntersuchung seiner 1770 komponierten und wohl in Mannheim uraufgeführten Oper Catone in Utica ergibt wertvolle neue Erkenntnisse zur Arbeitsweise Piccinnis sowie zur Entstehungs- und Aufführungsgeschichte dieses Werkes. Die Arbeit stellt einen Beitrag zur Gattungsgeschichte der metastasianischen Opera seria dar. Durch den Vergleich mit Johann Christian Bachs gleichnamiger Oper werden stilistische Eigenheiten beider Komponisten hervorgehoben. Außerdem tritt deutlich der große Einfluß der damaligen Sänger auf die Kompositionen zutage.
Aus dem Inhalt: Quellenphilologische Untersuchungen an den verschiedenen Handschriften - Entstehungs- und Aufführungsgeschichte - Uraufführungsfrage - Aufführung am Mannheimer Hof - Vorstellung der Sängerinnen und Sänger - Merkmale der metastasianischen Opera seria - Vergleich der Libretti Metastasios mit den Versionen Piccinnis und J. Chr. Bachs - Textliche und musikalische Analyse der gleichnamigen Opern Piccinnis und Bachs - Bedeutung des Tenors Anton Raaff für beide Werke - Textsynopse und Incipitkatalog im Anhang.