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Historische Wurzeln der Schule für Erziehungshilfe und deren Entwicklung zur Sonderschule

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Wayne Schmidt

Kinder, die sich einer 'normalen' Erziehung widersetzen oder schwierig sind, gab es wohl zu jeder Zeit. Diese Arbeit versucht aufzuzeigen, wie die Schule sich im Laufe der Zeit bemüht hat, solchen Kindern schulorganisatorische und -pädagogische Hilfestellung zu geben. Dabei ist eine stetig zunehmende Ausdifferenzierung aller Maßnahmen zu beobachten. Der Bogen reicht von der schulischen Unterweisung im Zuchthaus des 16. Jahrhunderts bis zur Ausformung einer eigenständigen Sonderschule für Erziehungshilfe im 20. Jahrhundert. Auch die Integrationsdiskussion der letzten zwei Jahrzehnte spielt dabei eine zunehmend bedeutende Rolle. In diesem Sinne leistet diese Untersuchung einen grundlegenden Beitrag zum Selbstverständnis einer jungen Fachwissenschaft, die sich ihrer sehr alten Wurzeln noch zu wenig bewußt ist.
Aus dem Inhalt: Schulische Maßnahmen für erziehungsschwierige Kinder - Zuchthaus - Pestalozzi - A.H. Franckes Waisenanstalt - Industrie- und Arbeitsschule - Rettungshäuser - E-Klassen - Psychopathische Kinder (NS-Zeit) - Kleinklassen und Sonderschulen V - Integrative Bemühungen.