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Das Naturverständnis im Wechsel wissenschaftlicher Rationalität

Philosophische Untersuchungen des Verhältnisses von Subjekt und Objekt im wissenschaftstheoretischen Diskurs. Überlegungen zu einer ökologisch orientierten Gesellschaftskonzeption

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Edmund Fröse

Diese Monographie, die sich sowohl an Natur- als auch an Geisteswissenschaftler wendet, thematisiert die Möglichkeit der Explikation von sozialer Praxis als öko-kulturelles System. Der zentrale Begriff der Untersuchung ist der Begriff «soziale Praxis». Er wird unter der wissenschaftstheoretischen Konzeptualisierung des Subjekt/Objekt-Verhältnisses aufbauend auf den Theorien der klassischen Physik, den physikalisch-chemischen Selbstorganisationstheorien sowie der Theorie selbstreferentieller Systeme rekonstruiert. Ein Anliegen ist es, diese Theorien in ihrem erkenntnistheoretisch-philosophischen Gehalt darzustellen. Dies schließt die Darstellung der Metaphysik Descartes' ebenso ein wie die Theorien von I. Prigogine, H. Haken sowie von H. Maturana und N. Luhmann. Mit dieser Darstellung wird zugleich der Diskurs der Moderne kritisch reflektiert und die Möglichkeit einer reflexiven Modernisierung durch die Rekonzeptualisierung wissenschaftlicher Rationalität eingehend untersucht.
Aus dem Inhalt: Rekonstruktion des Subjekt/Objekt-Verhältnisses in der klassischen Wissenschaft, den Selbstorganisationstheorien und der Theorie selbstreferentieller Systeme sowie deren ökologische Implikationen - Darstellung der Theorien von R. Descartes, H. Haken, I. Prigogine, H. Maturana, N. Luhmann in ihrer wissenschaftstheoretisch-philosophischen Substanz.