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Bernhard Christoph Ludwig Natorp (1774-1846)

Sein Beitrag zur Reform des westfälischen Volksschul- und Lehrerbildungswesens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

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Dirk Schneider

B.C.L. Natorp (1774-1846) ist der - zu Unrecht vergessene - Reformer des westfälischen Volksschul- und Lehrerbildungswesens. Gefördert u.a. von L. von Vincke und W. von Humboldt, reformierte er das Schulwesen der Mark Brandenburg, ab 1816 das der Provinz Westfalen. Prinzip war ihm dabei die gleichzeitige und -wertige Förderung des Schul- und Kirchenwesens, bei aller angestrebten und geachteten Selbständigkeit der Schulen. In einer für ihn typischen Verbindung von theologischem Denken, pädagogischem Engagement und reger publizistischer Tätigkeit führte er die Reformen zu einer ersten Höhe, bis die preußische Reaktion weitere Reformen erstickte. Dennoch waren Natorps Verdienste allgemein anerkannt: Geehrt wurde Natorp durch die Ehrendoktorwürde der Theologie, den preußischen Rother Adler Orden II. Klasse und das Amt des Vizegeneralsuperintendenten für Westfalen. Noch heute sind seine Gedanken von bestechender Aktualität.
Aus dem Inhalt: Kurzbiographie - Schulbücher - Schulorganisationspläne - Dienstinstruktionen - Schriften zur Lehrerbildung - Pädagogische Standortbestimmung.