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Lebenswelt und Glaube

Kritik der Lebenswelttheorie und ihre Übertragung auf den Gemeindeaufbau

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Harald Wagner

Die Kritik der Lebenswelt orientiert sich an den Erfordernissen des Gemeindeaufbaues. Zu diesem Zweck nimmt der Autor eine ausführliche Rekonstruktion der Theorieentwicklung vor, die sich durch die Linie E. Husserl – A. Schütz/Th. Luckmann – J. Habermas charakterisieren läßt. Das auf diesem Wege konzipierte Modell von Lebenswelt wird dann in einzelne Bereiche des Gemeindelebens übertragen. Es handelt sich dabei um:
- die Vermittlungsfunktion von Gemeinde für das Individuum;
- kommunikatives Handeln, Macht und Autorität in der Tradition Jesu;
- die Spannungen zwischen Evangelium und pluralistischer Gesellschaft;
- um Aspekte der Funktion von Religion und ihre Wahrnehmung durch Kirche;
- um das soziale Engagement von Christen und die leiblich-sinnliche Dimension der Lebenswelt Gemeinde.
Der Autor legt - historisch bedingt - die subkulturellen Aspekte kirchlichen Lebens im Interesse von Autonomie, Selbstfindung und Moral dar und überprüft sie kritisch.
Aus dem Inhalt: Rekonstruktion der Lebenstheorie (Husserl, Schütz/Luckmann, Habermas) - Würdigung und Kritik der Lebenswelttheorie - Subkultur und Lebenswelt - Entwurf einer Lebenswelttheorie in theologisch-praktischer Perspektive - Moral und Selbstfindung in der Gemeinde.