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Schuleffekte in der Umwelterziehung

Mehrebenenanalyse empirischer Daten und pädagogische Folgerungen

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Horst Rode

Jeder Lehrer und jede Lehrerin gehört einem Kollegium an und ist in das soziale System Schule eingebunden. Daraus folgt die Vermutung, daß neben Persönlichkeitsmerkmalen auch das schulische Umfeld für die Gestaltung umweltbezogenen Unterrichts von Bedeutung ist. Dieser Vermutung wird in drei Analyseschritten nachgegangen: Zunächst werden die Merkmale der Lehrpersonen und des Unterrichts in einem Prognosemodell für die Ausprägungen schulischer Umwelterziehung miteinander in Beziehung gesetzt. Im zweiten Schritt wird überprüft, ob sich das gefundene Modell auf die Schulebene übertragen läßt. Im dritten Schritt werden individuelle und Schulebene aufeinander bezogen. Es zeigt sich, daß die Zugehörigkeit zu einem Kollegium deutlichen Einfluß auf die Gestaltung umweltbezogenen Unterrichts hat.
Aus dem Inhalt: Umwelterziehung in der Schule - Implementation und Forschungsansätze - Entwicklung eines Prognosemodells für schulische Umwelterziehung auf der Grundlage eines handlungstheoretischen Ansatzes - Die Schulebene als Erweiterung für Prognosemodelle umweltbezogenen Unterrichts - Ergebnisse und Folgerungen.