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Einheit des Geistes

Probleme ihrer Grundlegung in der Philosophie Ernst Cassirers

Series:

Martina Plümacher and Volker Schürmann

Ernst Cassirers Philosophie der symbolischen Formen, die für die Anerkennung einer Pluralität von Welten des Wissens und von Wahrheit argumentiert, wirft die Frage nach dem Zusammenhang des Wissens und der Symbolsysteme des Mythos, der Religion, der Sprache, der Kunst und der Wissenschaft auf. Cassirer hat die Freiheit der Gestaltung der Symbolwelten betont und das Problem der Einheit des Denkens weniger nachdrücklich behandelt. In diesem Band geht es um Cassirer und die Konzeption einer Einheit des Geistes: um den Status und die Formen des Apriorismus, um die Einflüsse moderner Wissenschaften - der Transformationsgruppentheorie in der Geometrie, der Relativitätstheorie, der Psychologie W. Wundts und der Gestaltpsychologie sowie des Konventionalismus Poincarés. Der Systematiker Cassirer wird kritisch befragt: Auf welchen Grundannahmen fußt seine Philosophie und inwieweit sind sie fundiert?
Aus dem Inhalt: Rolle und Charakter des Apriorismus - Cassirers Rezeption der Transformationsgruppentheorie des Geometers Felix Klein - Der Einfluß der Relativitätstheorie und der Gestaltpsychologie auf Cassirers Konzeption - Parallelen zwischen Cassirer und Wundt - Das Problem des Konventionalismus bei Cassirer und Reichenbach - Sozialphilosophie versus Kulturphilosophie - Cassirers Begründungslogik - Logik und Zeitlichkeit bei Cassirer.