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Heinrich Bullinger vor dem Rat

Zur Gestaltung und Verwaltung des Zürcher Staatswesens in den Jahren 1531 bis 1575

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E Bächtold

Die Reden («Fürträge»), die Bullinger vor dem Rat gehalten hat, sind eigentliche Kristallisationspunkte der kirchlich-staatlichen Probleme im nachzwinglischen Zürich. Es waren zumeist wichtige Differenzen zu obrigkeitlichen Beschlüssen und Auffassungen, die zu Vorstössen Bullingers führten; und bisweilen lösten diese heftige Diskussionen um Grundsatzfragen im reformierten Staatswesen aus. Die Stellungnahmen Bullingers geben aber nicht nur die kirchenpolitischen Positionen, vielmehr lassen sie auch erkennen, wo für den Zwingli-Nachfolger die Möglichkeiten und Grenzen lagen, auf den politischen Entscheidungsprozess einzuwirken.
Aus dem Inhalt: Abschluss, Erneuerung, Festigung - Probleme der Verfassungswirklichkeit - Buchdruck und Zensur - Bullinger und die Selbstbehauptung des Grossmünsterstifts - Umstrittene Kirchengüter - Die Schulpolitik - Die Armenpolitik oder: Die Krise der zweiten Jahrhunderthälfte.