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Die Erwerbsbeteiligung

Eine sozial-ökonomische Untersuchung des Arbeitsangebots

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Uwe Reinhold

Seit mehr als 15 Jahren besteht in den meisten westlichen hochentwickelten Ländern anhaltende Arbeitslosigkeit. Die praktische Politik hat bisher keine wirksamen Maßnahmen gefunden, um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Dies liegt nicht zuletzt daran, daß die Wissenschaft keine Instrumente und Empfehlungen bereitstellt, deren Anwendung erfolgreich wäre. Es lassen sich grundsätzlich drei Strategien zur Überwindung der Arbeitslosigkeit unterscheiden: a) Die Nachfrage nach Arbeit wird erhöht, b) Personen im erwerbsfähigen Alter werden aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt, c) Umverteilung der Erwerbsarbeit und Neuverteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit. Von der Wirtschaftspolitik sind die ersten beiden ohne nachhaltigen Erfolg eingesetzt worden. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit, welches vorläufig gesicherte Wissen über die individuellen Entscheidungsprozesse vorliegt, um so dem staatlichen Aktor Handlungsmöglichkeiten für eine Beeinflussung dieser individuellen Entscheidungen an die Hand zu geben. Eine Vielzahl von empirischen Studien werden dabei kritisch dargestellt. Bezugsrahmen der Untersuchung ist die Sozialökonomische Verhaltensforschung.
Aus dem Inhalt: Die Sozialökonomische Verhaltensforschung - Die Einflußfaktoren der Entscheidung über die Erwerbsbeteiligung im individuellen Entscheidungsprozeß - Der objektiv-rationale Entscheidungsprozeß - Eingeschränkt rationale Entscheidungen.