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Die Dramatik des jungen Vladimir Majakovskij und des jungen Bertolt Brecht

Eine kontrastive Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Verfremdungsverfahrens und der Montagetechnik

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Siegfried Ulbrecht

In den frühen dramatischen Werken Vladimir Majakovskijs und Bertolt Brechts ( Vladimir Majakovskij, Baal, Im Dickicht der Städte) wird die Abkehr von der normativen Auffassung der Gattung Drama sichtbar. Eine phänomenologisch-strukturelle Analyse ermöglicht es, typologische Konvergenzen und Divergenzen der einzelnen Stücke und ihrer Dramaturgie herauszuarbeiten. Bei der Analyse werden eine sprachfunktionale, eine motivische und eine Schicht des Sujetaufbaus unterschieden. Innerhalb dieser Schichten können bei beiden Autoren episierende und lyrisierende Tendenzen sichtbar gemacht werden, welche die dramatische Genotextstruktur phänotextuell überlagern. Für die Untersuchung dieser avantgardistischen Stücke wird eine Klassifikation von verschiedenen Verfremdungs- und Montagetypen erstellt, deren Funktionalität im Verlauf der Analyse überprüft und nachgewiesen wird.
Aus dem Inhalt: Die Dramatik des jungen Vladimir Majakovskij und des jungen Bertolt Brecht - Theorie der kontrastiven Analyse - Motivisch-thematische Elemente - Sujetaufbau.