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Zwischen Zwangsclearing und Entschädigung

Die politischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Schweden im Schatten der Kriegsfolgefragen 1949-1956

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Rainer Plappert

Kernpunkt der politischen Beziehungen war die Klärung der durch den Weltkrieg aufgeworfenen Probleme. Dies zeigte sich am eindringlichsten im Konflikt um das deutsche Vermögen in Schweden. Zusammen mit Schwedens eigenständiger Position in der «Deutschen Frage» belastete er das bilaterale Verhältnis bis Mitte der fünfziger Jahre. Vor dem Hintergrund der begrenzten bundesdeutschen Souveränität wird der Prozeß der Rückgewinnung außenpolitischer Handlungsspielräume aufgezeigt. Darüber hinaus vermittelt die Studie einen Eindruck von der Komplexität und Intensität der Beziehungen zu einem Staat an der europäischen «Peripherie», der sich durch eine abweichende außen- und sicherheitspolitische Doktrin von der Bundesrepublik unterschied.
Aus dem Inhalt: Die Wiederaufnahme wirtschaftlicher und politischer Beziehungen - Schweden und die «Deutsche Frage» - Das deutsche Vermögen in Schweden - Die bilateralen Verhandlungen über das Auslandsvermögen.