Show Less
Restricted access

Die Indienpolitik der USA unter John F. Kennedy und Ronald Reagan

Kontinuität und Wandel

Series:

Hanns-Frank Seller

Der Zerfall der Sowjetunion hat die machtpolitischen Strukturen des internationalen Systems grundlegend verändert. Auch in Südasien hat dies zu einer Entflechtung der machtpolitischen Strukturen geführt. Indien hat damit seinen wichtigsten Verbündeten, die Sowjetunion, verloren. Die Beziehungen hingegen zu der ehemaligen Gegenmacht USA werden derzeit neu konzipiert. Allerdings ist die amerikanische Außenpolitik gegenüber Indien auch heute noch, fast fünfzig Jahre nach der Unabhängigkeit (1947) Neu Delhis, von Problemen und bilateralen Differenzen gekennzeichnet, die die wechselvolle Beziehung beider Länder widerspiegeln. Die amerikanische Außenpolitik gegenüber Indien wurde dabei von zwei populären Präsidenten wesentlich geprägt: John F. Kennedy und Ronald Reagan. Die Außenpolitik der beiden Präsidenten ist oft und vielseitig untersucht worden, aber eine beide Präsidenten am Beispiel Indiens vergleichende politikwissenschaftliche Analyse fehlt. Diese Lücke versucht die anhand von Primärquellen durchgeführte Untersuchung zur amerikanischen Indienpolitik unter John F. Kennedy und Ronald Reagan zu schließen.
Aus dem Inhalt: Die amerikanische Außenpolitik in der theoretischen Perspektive - Konstante und variable Grundbedingungen amerikanischer und indischer Außenpolitik - Amerikanische Indienpolitik zwischen Wandel und Kontinuität unter Kennedy - Die außenpolitischen Beziehungen der USA zu Indien unter der Reagan-Administration - Perspektive eines neuen amerikanisch-indischen Orientierungsrahmens (1989-1995).