Show Less
Restricted access

Senatus Divinus

Verborgene Strukturen im Kardinalskollegium der frühen Neuzeit (1500-1800)

Series:

Christoph Weber

Die innere Struktur des Kardinalskollegiums der Epoche von 1500 bis 1800 wird anhand der Fragen nach der Erblichkeit und der Käuflichkeit der roten Hüte sowie der Verdienste, die in langer und beschwerlicher Laufbahn in den «Heiligen Senat» als höchstem Kollegium der Christenheit führten, unter Berücksichtigung aller italienischen sowie papstverwandten Kardinäle erforscht. Dazu wurden alte biographische Notizen, in denen das Selbstverständnis des höchsten Senates noch ungebrochen aufscheint sowie zahlreiche genealogische und personengeschichtliche Quellen zu den 1154 Mitgliedern im behandelten Zeitabschnitt herangezogen. Diese Arbeit ermöglicht es, eine von den apologetischen Übermalungen des 19. und 20. Jahrhunderts befreite Papstgeschichte zu schreiben.
Aus dem Inhalt: Die innere Struktur des Kardinalskollegium in der Epoche von 1500 bis 1800 wird anhand der Fragestellungen nach der Papstverwandtschaft, der Käuflichkeit des roten Hutes sowie der Verdienste erfolgreicher Karriereprälaten neu erforscht.