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Die Gewölbemalereien in der Kirche zu Meldorf/Dithmarschen und ihre Quellen

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Ingelies Kucharzewski

Die umfangreichen Gewölbemalereien in der Kirche zu Meldorf/Dithmarschen stellen ein bedeutendes Zeugnis der mittelalterlichen Kunst Schleswig-Holsteins dar. Eine vollständige Übermalung und z.T. Ergänzung der erhaltenen Darstellungen durch Restauratoren des 19. Jahrhunderts ließen bislang keine genauere Analyse zu. Die seit 1987 in den Gewölben durchgeführten Putzuntersuchungen ermöglichten erstmals eine Scheidung von alter und neuerer Malerei und somit eine Beschreibung und Deutung des mittelalterlichen Befundes. Neben einer eingehenden ikonographischen Untersuchung dieser Malereien aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts beschäftigt sich diese Arbeit mit der Beziehung des Werkes zum Lübecker Kunstkreis sowie dem Einfluß der Mönchsorden auf das lübische Kunstschaffen in dieser Zeit.
Aus dem Inhalt: Ikonographie der mittelalterlichen Gewölbemalereien in der Meldorfer Kirche - Zusammenhänge der Malereien mit Heilsspiegel und Dominikanerorden - AuDominikanerorden - Außergewöhnliche Form der Meldorfer Heiligenlegendendarstellung - Beziehungen des Werkes zum Lübecker Kunstkreis - Einfluß der mittelalterlichen Mönchsorden auf lübisches Kunstschaffen.