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Eduard Mörikes «Maler Nolten»- Biedermeier: Idylle und Abgrund

Biedermeier: Idylle und Abgrund

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Isabel Horstmann

Textanalyse der Erstfassung des Romans 'Maler Nolten' von Mörike (1832). Zugrundegelegte Methode: dezidierte Textanalyse repräsentativer Textabschnitte, als auch Interpretation des gesamten Handlungsverlaufs und sich abzeichnender übergeordneter Strukturmerkmale. Es werden keine aus bestimmten literarischen Epochen sich herleitenden ästhetischen Bewertungskriterien angelegt, da der Roman sich ihnen in seinen Tiefendimensionen nicht unterwirft. Analyse der fiktiven Psychogramme, Charaktere, Interaktionen und des Handlungsverlaufs aus den soziokulturellen, religiösen oder literarischen Strömungen, in die der junge Mörike sich eingebunden fand.
Aus dem Inhalt: Veranschaulichung des Utopiebegriffes der Weimarer Klassik und Romantik im in den Roman eingebundenen Orplid-Märchen - Triadische Geschichtsphilosophie - Konditionierung psychischer Strukturen durch Einflüsse des württembergischen Pietismus - Rosenkreuzerische Inspiration.