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Krieg im Südatlantik

Die Politik der USA im Falklandkonflikt von 1982

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Ulrike Schmelter-Mühle

Die argentinisch-britische Auseinandersetzung um die Falkland-Inseln im Südatlantik hielt 1982 die Weltöffentlichkeit in Atem. Welche Möglichkeiten boten sich der amerikanischen Regierung, eine Verschärfung dieses durch die argentinische Invasion des Archipels ausgelösten Konfliktes zu vermeiden und seine Instrumentalisierung durch die Sowjetunion zu verhindern? Washington entschied sich für eine Politik der Vermittlung. Damit begaben sich die USA in einen gefährlichen Spagat zwischen dem europäischen Verbündeten Großbritannien und dem lateinamerikanischen Partner Argentinien. Diese Studie beschreibt erstmals auf umfassender Quellenbasis Konzeption, Verlauf und Scheitern der amerikanischen Falklandpolitik von 1982.
Aus dem Inhalt: Die USA und der Streit um die Falklandinseln - Außenpolitische Rahmenbedingungen der US-Diplomatie im Falklandkonflikt - Alexander Haig als Konfliktmanager zwischen London und Buenos Aires - Scheitern der Vermittlung und Entscheidung für Großbritannien - Isolation der USA im lateinamerikanischen Lager - Amerikanische Lehren aus dem Falkland-Konflikt.