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Das ungeschriebene Wettbewerbsverbot des GmbH-Gesellschafters

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Lars Lawall

In dieser Studie wird das ungeschriebene Wettbewerbsverbot des GmbH-Gesellschafters (dogmatische Grundlagen, Umfang, Anforderungen an eine Befreiung, Ausgleichsansprüche der GmbH bei Verstößen, steuerrechtliche Folgen) untersucht. Anlaß ist die Rechtsprechung des BFH zur verdeckten Gewinnausschüttung. Sie verweist auf eine angeblich gefestigte Zivilrechtslage. Die vGA-betroffenen Fälle reduzieren sich nach den Ergebnissen gegenüber der Rechtsprechung: Einerseits hat eine Befreiung nur in seltenen Fällen entgeltlich zu erfolgen, andererseits sind auch die Fälle der Ersatzansprüche selten. Insbesondere liegt keine vGA vor, wenn der Wettbewerb im Verbandsinteresse der GmbH liegt oder wenn diese die Tätigkeit selbst nicht ausführen will oder kann. Mangels Notwendigkeit einer Tätigkeitsbegrenzung für die Befreiung ergeben sich Erleichterungen für die verwirrte Praxis.
Aus dem Inhalt: Rechtsgrundlage des Wettbewerbsverbots des GmbH-Gesellschafters - Umfang des Wettbewerbsverbots: relevante Tätigkeitsfelder, Betätigungen, betroffene Gesellschaften und Gesellschafter - Befreiung vom Wettbewerbsverbot: formelle und materielle Voraussetzungen, zivilrechtliche Ansprüche bei Verstoß, steuerrechtliche Folgen (verdeckte Gewinnausschüttung).