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Kommunale Kulturbetriebe und Kultur-Sponsoring als Instrumente der Kommunalpolitik

Eine Analyse unter Anwendung der Instrumentalthese auf kommunale Kulturbetriebe

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Thomas Gallus

Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Einsatzmöglichkeiten des Kultur-Sponsoring systematisch aus kommunaler Sicht zu bewerten. Grundlage der Bewertung sind die Zielsetzungen, die kommunale Träger mit der Bereitstellung von Kulturangeboten verfolgen. Diese eignen sich nicht nur zur Verwirklichung kulturpolitischer Zielsetzungen. Aufgrund ihrer externen Effekte können sie auch im Rahmen der kommunalen Wirtschaftsförderungspolitik eingesetzt werden. Aus kommunaler Sicht stellt sich deshalb außerdem die Frage, ob das Kultur-Sponsoring zur Erreichung der wirtschaftspolitischen Ziele des Trägers instrumentalisiert werden kann. In die Diskussion fließen auch Ergebnisse einer empirischen Untersuchung ein, die der Autor im Jahr 1993 bei kommunalen Kulturverwaltungen zum Thema Kultur-Sponsoring durchgeführt hat. Abschließend stellt die Arbeit mit dem Stadtmarketing einen Ansatz vor, in dessen Rahmen es den Städten möglich ist, die Möglichkeiten des Kultur-Sponsoring optimal zu nutzen. Dazu bedarf es jedoch einer marketingorientierten Vorgehensweise der Städte gegenüber den Sponsoren. Mit dem Sponsoren-Marketing wird zum Schluß ein derartiges Modell in seinen Grundzügen skizziert.
Aus dem Inhalt: Die unternehmerischen und die kommunalen Ziele des Kultur-Sponsorings - Die Chancen und Grenzen für den Einsatz des Kultur-Sponsorings im Kommunalen Bereich - Die kommunalen Kulturangebote und das Kultur-Sponsoring als Instrumente des Stadt-Marketing.