Show Less
Restricted access

Rainer Maria Rilke und Francis Jammes

Eine Studie zu Symbolismus, Thematik und Sprache ihrer Dichtung

Series:

Isabelle Chopin

« Der Dichter ist es, der ich hätte werden wollen», so äußert sich Rilke in den Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge über einen Dichter, dessen Namen er nicht nennt. Es handelt sich um Francis Jammes (1868-1938). Die erstaunliche Bewunderung des großen Lyrikers der deutschen Sprache für diesen weniger bedeutenden französischen Dichter wurde jedoch keineswegs aus einer Laune heraus zum Ausdruck gebracht, sondern begleitet Rilke bis in seine letzten Lebens- und Schaffensjahre, obwohl es nie zu einer Begegnung oder auch nur einem Briefwechsel kam. Die vorliegende Arbeit soll in einer Behandlung des Begriffs «Symbolismus» sowie in einer thema- und sprachorientierten Untersuchung ihrer Werke zeigen, daß beide Autoren sich trotz aller Distanzen nahestanden.
Aus dem Inhalt: Die Beziehung zwischen beiden Autoren - Symbolistische Züge in ihren Werken - Ihre Ästhetik der Authentizität - Ihre gemeinsamen Themen - Jammes' Einfluß auf die französischen Gedichte Rilkes.