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«in Teutschland noch gantz ohnbekandt»

Monteverdi-Rezeption und frühes Musiktheater im deutschsprachigen Raum

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Markus Engelhardt

Mit dem dritten Band der «Perspektiven der Opernforschung» werden fünfzehn Beiträge einer interdisziplinären Tagung zur Rezeption Claudio Monteverdis und zum frühen Musiktheater im deutschen Sprachraum vorgelegt. Die Begegnung von deutscher, österreichischer und italienischer Musik-, Theater-, Tanz- und Literaturwissenschaft fand 1994 im Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth statt. Aus Anlaß des 350. Todestags (1993) Claudio Monteverdis und des 350. Geburtstags (1994) von Seelewig (Harsdörffer/Staden), der ältesten in Text und Musik erhaltenen deutschen Oper, wurde den Spuren von Monteverdis Musiktheater in den Ländern deutscher Sprache im 17. Jahrhundert nachgegangen. Einzeldarstellungen von den für die Frühphase der Oper in den habsburgischen Erbländern und in Deutschland bedeutsamen Persönlichkeiten bilden ebenso Schwerpunkte wie Quellenrecherchen, form-, gattungs- und sujetgeschichtliche Untersuchungen sowie Diskussionen der Musikästhetik des italienischen und deutschen Barock.
Aus dem Inhalt: Musik-, theater-, tanz- und literaturwissenschaftliche Recherchen zur Rezeption Claudio Monteverdis im deutschen Sprachraum und zur frühen Oper von Gertraut Haberkamp, Herbert Seifert, Martin Bircher, Sibylle Dahms, Paola Besutti, Wolfram Steude, Paolo Fabbri, Werner Braun u.a.