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Jingtang Jiaoyu – die Bücherhallen Erziehung

Entstehung und Entwicklung der islamischen Erziehung in den chinesischen Hui-Gemeinden vom 17.–19. Jahrhundert

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Barbara Stöcker-Parnian

Die religiöse Erziehung durchlief bei den Hui, den chinesischen Muslimen, vom 17. bis 19. Jahrhundert eine besondere Entwicklung und wird als Jingtang Jiaoyu, Bücherhallen Erziehung, bezeichnet. Es wurden eigenständige Schriften zum Islam in chinesischer Sprache verfasst. Geistliche und Gelehrte versuchten die islamische Lehre in ihre konfuzianisch geprägte Umwelt zu transferieren und schriftlich zu fixieren. Auch die Verwaltung von Schule und Gemeinde erhielt ihre eigene Form. Diese Arbeit stellt die verschiedenen für die Ausbildung relevanten Aspekte dar. Die Aussagen basieren auf den Inhalten islamischer Steleninschriften, den religiösen Werken bedeutender Gelehrter sowie den Studien von Forschern und Muslimen im heutigen China.
Aus dem Inhalt: Geschichte des Islam in China – Entwicklung der islamischen Erziehung bei den Hui – Chinesische islamische Gelehrte – Schule und Verwaltung in den Gemeinden – Lehrplan und Bücher – Schriften von Wang Daiyu – Besonderheiten der islamischen Literatur in China.