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Sprachkultur und Lexikographie

Von der Forschung zur Nutzung von Wörterbüchern

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Jürgen Scharnhorst

Haben Wörterbücher im Zeitalter des Computers und des Internets weiterhin eine Existenzberechtigung? Und wie soll das gestaltet werden, was an die Stelle traditioneller Nachschlagewerke tritt? Wie müssen die Korpora beschaffen sein, auf deren Grundlage sogenannte «digitale Wörterbücher» entstehen? Was erwarten die Benutzer überhaupt von Wörterbüchern? Oder verlassen sie sich lieber auf die telefonische Sprachberatung? Solche und viele andere Fragen werden in diesem Band von Sprachwissenschaftlern am Beispiel des Deutschen, des Englischen, Französischen, Russischen, Slowakischen, Tschechischen und Ungarischen erörtert. Im Podiumsgespräch diskutieren erfahrene Lexikographen, Experten der Computerlinguistik und Mitarbeiter von Sprachberatungsstellen die «Perspektiven der Lexikographie und die Aufgaben der Sprachkultur».
Der Herausgeber: Jürgen Scharnhorst wurde 1929 geboren. Er studierte an der Universität Rostock Germanistik und Slawistik. Von 1954 an war er im Rahmen der Berliner Akademie der Wissenschaften und der Humboldt-Universität vier Jahrzehnte in Forschung und Lehre tätig. Er war Mitarbeiter am «Deutschen Wörterbuch» der Brüder Grimm und am «Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache». Während der 1960er Jahre rief er den «Arbeitskreis für Lexikographie» ins Leben. Der Herausgeber ist Gründungsmitglied des «Vereins zur Förderung sprachwissenschaftlicher Studien e.V.», gehörte dem Vorstand an und ist seit 2002 dessen Vorsitzender.