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Gesundheit als systemtheoretische Kategorie in einer postmodernen Sportdidaktik

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Michael Leo Vollmuth

Beispielhaft wird im Rahmen eines systemisch-konstruktivistischen Paradigmas aufgezeigt, dass aus Sicht der schulischen Gesundheitsförderung ein Sportunterricht gefragt ist, der die Veränderungen der Postmoderne konstruktiv aufgreifen kann, ohne in eine Haltung der Beliebigkeit abzurutschen. Im Zuge dessen wird ein Konstruktionsrahmen entworfen, der das Modell der Salutogenese von Aaron Antonovsky mit der Subjektiven Didaktik von Edmund Kösel verschränkt und für die sportdidaktische Arbeit nutzbar macht. Weiterhin wurde ein Kompaktseminar als hochschuldidaktische Umsetzung konzipiert und mit Sportstudierenden des Lehramts an der Pädagogischen Hochschule Freiburg durchgeführt. Abschließend wurde anhand einer biografischen Einzelfallanalyse aufgezeigt, wie sich der erlebte Sportunterricht in dem gegenwärtigen sportdidaktischen Profil eines Seminarteilnehmers niedergeschlagen hat..
Aus dem Inhalt: Gesellschaftstheorien und psychosoziale Gesundheit – Gesundheit aus systemisch-konstruktivistischer Sicht – Systemtheoretische Analyse des Sportunterrichts – Didaktischer Konstruktionsrahmen eines salutogenen Sportunterrichts – Morphementwicklung eines Kompaktseminars – Fallstudie zur Rekonstruktion von Chreoden.