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Grabkultur im antiken Lykien des 6. bis 4. Jahrhundert v. Chr.

Grabanlagen in ihrem baulichen und gesellschaftlichen Kontext

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Cordelia Strathmann

Die Felsgräber und Sarkophage des antiken Lykien aus dem 6. bis 4. Jh. v. Chr. stehen geradezu symbolisch für eine Vielzahl von Fragen an das alte Volk im Gebiet der heutigen Südwest-Türkei. Während sich die Vorstellungen von der Gesellschaft, die jene Nekropolen errichtete, langsam verdichten, lassen sich die Bestattungssitten immer noch schwer in dieses Bild einfügen. Warum geben die steinernen Fassaden der Gräber Holzkonstruktionen wieder? Lassen sich diese überhaupt aus den Möglichkeiten des antiken Handwerks ableiten? So bildet die Suche nach den steinernen und hölzernen Vorbildern für die Grabmonumente den Kern des Interesses. Unter Berücksichtigung möglichst vieler kulturpolitischer Aspekte soll jedoch auch beschrieben werden, warum sich bei dem Volk der Lykier gerade diese Art der Bestattung herausgebildet hat.
Die Autorin: Cordelia Strathmann, geboren 1969 in Bremerhaven, studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an der Universität Münster und schloß ihr Studium 1996 mit dem Magister Artium ab.