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Latente Steuern in Unternehmenszusammenschlüssen nach US-GAAP

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Robert Wienken

Die Bilanzierung latenter Steuern bei Unternehmenszusammenschlüssen nach US-GAAP hat insbesondere durch die Öffnungsklausel des § 292a HGB an Aktualität gewonnen. Im Rahmen dieser Arbeit werden – ausgehend von einer Analyse der bilanzrechtlichen und steuerlichen Grundlagen – Fragen des Ansatzes, der Bewertung und des Ausweises für Einzelabschlüsse und Unternehmenszusammenschlüsse erörtert. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht die grundsätzliche Konkurrenz zwischen Gewinn- und Vermögensermittlungsprinzipien. Anhand einer allgemeinen Fallunterscheidung wird zunächst herausgearbeitet, in welchen Fällen die Steuerabgrenzung nach SFAS No. 109 nicht grundsätzlich vorrangig zahllastorientiert auf den Vermögensausweis ausgerichtet ist, sondern auf den zutreffenden Erfolgsausweis abstellt. Auf dieser Grundlage erfolgt dann die Untersuchung dieses Zielkonflikts für die Bilanzierung latenter Steuern in Einzelabschlüssen und in Unternehmenszusammenschlüssen.
Aus dem Inhalt: Die Grundzüge des Handels- und des Steuerrechts in den USA – Die grundlegenden Vorschriften zur Bilanzierung latenter Steuern – Die Formen der Unternehmenszusammenschlüsse in US-GAAP und im US-amerikanischen Steuerrecht und deren Besteuerung – Einzelfragen der Bilanzierung latenter Steuern bei vollkonsolidierten Unternehmen: Konzerneinheitliche Bewertung, Währungsumrechnung, Kapitalkonsolidierung sowie Schulden- und Zwischengewinneliminierung – Einzelfragen der Bilanzierung latenter Steuern bei at equity konsolidierten Unternehmen.