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Messe und Parodie bei Johann Sebastian Bach

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Peter Tenhaef and Walter Werbeck

Anlässlich der 56. Greifswalder Bachwoche – zugleich 77. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft – veranstaltete das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Universität Greifswald Ende Mai 2002 ein Symposium zum Thema Parodie-Messe. Hier gehaltene bzw. hierfür vorgesehene Referate, aber auch Vorträge und Beiträge zum Programmheft sind in diesem Band zusammengefasst. Den Schwerpunkt bilden naturgemäß die Messkompositionen Johann Sebastian Bachs mit ihren Vorlagen in seinen Kantatensätzen. Hinzu kommen Texte, deren Themen von grundsätzlichen Ausführungen zum Thema Parodie und zur deutschen Tradition der Parodiemesse bis zur Adaption Bachscher Orgelstücke als Filmmusik reichen.
Aus dem Inhalt: Marie Louise Göllner: Grundlagen der Parodie im 16. Jahrhundert und die Anwendung des Terminus auf Bach – Andreas Waczkat: Tradition und Innovation in Parodiemessen mitteldeutscher Komponisten des 17. Jahrhunderts – Gerd Rienäcker: Schwierigkeiten, Wort-Ton-Relation in Bachs Werken fest zu machen – Hans-Joachim Schulze: Parodie und Textqualität in Werken Johann Sebastian Bachs – Peter Tenhaef: Wie vieldeutig ist Bachs Rhetorik? Bemerkungen zu zwei weltlichen Kantaten und deren Parodieproblematik – Matthias Schneider: Sprachlos: Von der Parodie in Bachs Instrumentalmusik – Matthias Schneider: Bach und die Messen – Martin Petzoldt: Bachs Bemühung um das Ordinarium des Gottesdienstes – Martin Petzoldt: Wie hat Bach seine Kyrie-Gloria-Messen theologisch strukturiert? – Theodor Göllner: Sprache und Spiel in Bachs Gratias-Parodien – Rudolf Bockholdt: Die Arien der Lutherischen Messen von Johann Sebastian Bach. Form, Ausdehnung und Textdisposition im Vergleich mit den Vorlagen – Jochen A. Modeß: Bachs «Missa» g-Moll und ihre Erweiterung - ein Werkstattbericht – Werner Breig: Bachs «Orgel-Missa» und der III. Teil der «Clavierübung».