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Die Operation «Merge» im Verbalkomplex des Polnischen und des Deutschen

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Anna Pilarski

Dieses Buch leistet einen Beitrag zur Erforschung der Generativen Grammatik. Es werden Modelle gefordert, die Einsichten in die biologische Verarbeitungsfähigkeit und die Informationsverarbeitungsvorgänge ermöglichen. In diesem Buch geht es um die Hervorhebung von innovativen Perspektiven bei der Untersuchung sprachlicher Phänomene hinsichtlich der GB-Theorie (Prinzipien- und Parameter-Theorie) am Beispiel des Deutschen und des Polnischen. Den Gegenstand für folgende Überlegungen stellt das Phänomen der Kongruenz (Agreement) zwischen Subjekt und finitem Verb in Bezug auf die Kategorien: Person, Numerus und Genus dar. Es wird nach der Verarbeitungsweise der Kongruenzkategorien und ihren Verschmelzungsmöglichkeiten (Merge) gefragt, nach ihrem phonologischen Ausdruck und der Korrelation zwischen der phonologischen und logischen Form wie auch nach konkurrierenden Varianten der Kongruenzüberprüfung im X-bar-Schema.
Aus dem Inhalt: Human Mind und das Kongruenzproblem – Die GB-Theorie – Das Konzept des Minimalistischen Programms – Die grammatische Kongruenz im Deutschen und Polnischen – Die Verschmelzungen (Merge) der flektierenden Kategorien – Die Subjekt-Verb-Kongruenz und die Struktur des polnischen und deutschen Satzes im X-bar-Schema – Die Split-INFL-Hypothese – Die Operation Merge im Verbalkomplex: Projektionsstatus der Klitika und die Klitikwanderung – Kongruenzüberprüfung.